Der Euro- Angst und Empfindungen der breiten Masse
Wer die Währung stürzen will, muss das Ohr nah an der Masse
haben. Die Einführung des Euros glich einer Währungsabwertung. Aus 2 mach 1.
Die Geldmenge in der Bevölkerung wurde halbiert.
Die Kosten stiegen in allen Bereichen ins Unermessliche.
Dies ist nicht mehr nur ein Gefühl, sondern die
sichtbare und messbare Realität. Man
kann für den Euro sein, genauso wie dagegen.
Ein Kleinwagen kostet im Durchschnitt der bekanntesten
Automobilhersteller 17000 Euro.
Wer hätte damals 34000DM für einen Kleinwagen ausgegeben?
Für dieses Geld, hätte man einen gut ausgestatteten VW
Passat erhalten.
Ein Arbeiter, der knapp unter dem Mindestlohn vergütet wird,
verdient im Durchschnitt 1000 Euro im Monat, inklusive der Überstunden.
Angenommen es handelt sich um eine Frau, mit einem Kind und
einer Dreiraumwohnung in Marzahn, bleiben ihr nach Abzug der Miete von
Durchschnittlich 550 Euro und dem Abzug aller Versicherungen, Strom und Fahrtkosten
und Ernährung , noch 200 Euro für den Konsum oder unvorhergesehene Ausgaben.
Wohngeld wird übrigens nicht gezahlt.
In D-Mark Zeiten, hätte sie 2000 DM, 1100 DM Miete, und
könnte mit 900 DM ihre Unkosten
bestreiten. Wer nicht blind ist oder über ein Überdurchschnittliches Einkommen
verfügt, kann die Preissteigerungen im Handel
täglich beobachten. Die
geforderten Preise hätten zu D-Mark Zeiten entweder einen Sturm der Entrüstung
ausgelöst, oder man hätte die Waren ignoriert.
Das Armutsrisiko steigt für immer mehr Bevölkerungsteile,
immer mehr Kinder sind betroffen. Und in der Zukunft, werden immer mehr Rentner
betroffen sein, erzwungen durch die Lohnrückgänge im Leih- und
Zeitarbeitsbereich und aufgrund der globalisierten Sachzwänge, die entweder
Stellenabbau oder Lohnmäßigung einfordern.
Seit einiger Zeit leidet die Eurozone unter dem Rückgang des
Konsums (bestes Beispiel: Automobilindustrie) innerhalb des Geflechtes. Zu
wenig Geld ist innerhalb der Bevölkerung vorhanden. Ganze Länder geraten in den
Sparzwang, der ihre Entwicklung hemmt, die Arbeitslosenzahlen steigen lässt und
ihnen ihre wirtschaftlichen Grundlagen raubt.
In allen Ländern, wurden die Währungen halbiert. In allen
Ländern, nutzten die Marktteilnehmer die Währungsumstellung, zur Erhöhung der
Marktpreise. Dies ähnelt schon kartellartigen Absprachen. Eventuell handelt es
sich nur um Rechenfehler oder den letzten Aufschrei der Marktwirtschaft,
geführt, von Ignoranten und selbstherrlichen Marktfürsten.
Marzahn, einst verschrien als Ostdeutschlands hässlichster
Stadtbezirk, zeigt eine Mietentwicklung, wie die reinsten Westbezirke.
Dreiraumwohnungen in Betonblöcken Kosten im Durchschnitt 600 Euro bei
Neuvermietung.
Wer bitte schön, würde 1200 DM in eine Betonbude
investieren. Entscheidend ist dabei, dass viele Familien mehr als 50 Prozent
ihres Einkommens nur für die Miete aufbringen müssen.
Was soll dann noch für den Konsum übrig bleiben?
Das Volk braucht Bilder, um zu verstehen! Bildhafte,
einprägsame, nachvollziehbare Erklärungen, führen zum Erfolg. Viele Beispiele
treffen auf jeden, gefühlt, zu!
Beispiele, Beispiele, Beispiele. Nur blanke Rhetorik, ist
durch Parteigegner schnell zu widerlegen. Die Realität, lässt sich jedoch,
vorgetragen im Ton der Opfer, kaum zersetzen!
Viel Erfolg!
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