Mittwoch, 8. Mai 2013

Der Euro- Angst und Empfindungen der breiten Masse


Der Euro- Angst und Empfindungen der breiten Masse


Wer die Währung stürzen will, muss das Ohr nah an der Masse haben. Die Einführung des Euros glich einer Währungsabwertung. Aus 2 mach 1.
Die Geldmenge in der Bevölkerung wurde halbiert.
Die Kosten stiegen in allen Bereichen ins Unermessliche.
Dies ist nicht mehr nur ein Gefühl, sondern die sichtbare  und messbare Realität. Man kann für den Euro sein, genauso wie dagegen.
Ein Kleinwagen kostet im Durchschnitt der bekanntesten Automobilhersteller 17000 Euro.
Wer hätte damals 34000DM für einen Kleinwagen ausgegeben?
Für dieses Geld, hätte man einen gut ausgestatteten VW Passat  erhalten.
Ein Arbeiter, der knapp unter dem Mindestlohn vergütet wird, verdient im Durchschnitt 1000 Euro im Monat, inklusive der Überstunden.
Angenommen es handelt sich um eine Frau, mit einem Kind und einer Dreiraumwohnung in Marzahn, bleiben ihr nach Abzug der Miete von Durchschnittlich 550 Euro und dem Abzug aller Versicherungen, Strom und Fahrtkosten und Ernährung , noch 200 Euro für den Konsum oder unvorhergesehene Ausgaben. Wohngeld wird übrigens nicht gezahlt.
In D-Mark Zeiten, hätte sie 2000 DM, 1100 DM Miete, und könnte  mit 900 DM ihre Unkosten bestreiten. Wer nicht blind ist oder über ein Überdurchschnittliches Einkommen verfügt, kann die Preissteigerungen im Handel  täglich beobachten.  Die geforderten Preise hätten zu D-Mark Zeiten entweder einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, oder man hätte die Waren ignoriert.
Das Armutsrisiko steigt für immer mehr Bevölkerungsteile, immer mehr Kinder sind betroffen. Und in der Zukunft, werden immer mehr Rentner betroffen sein, erzwungen durch die Lohnrückgänge im Leih- und Zeitarbeitsbereich und aufgrund der globalisierten Sachzwänge, die entweder Stellenabbau oder Lohnmäßigung einfordern.
Seit einiger Zeit leidet die Eurozone unter dem Rückgang des Konsums (bestes Beispiel: Automobilindustrie) innerhalb des Geflechtes. Zu wenig Geld ist innerhalb der Bevölkerung vorhanden. Ganze Länder geraten in den Sparzwang, der ihre Entwicklung hemmt, die Arbeitslosenzahlen steigen lässt und ihnen ihre wirtschaftlichen Grundlagen raubt.
In allen Ländern, wurden die Währungen halbiert. In allen Ländern, nutzten die Marktteilnehmer die Währungsumstellung, zur Erhöhung der Marktpreise. Dies ähnelt schon kartellartigen Absprachen. Eventuell handelt es sich nur um Rechenfehler oder den letzten Aufschrei der Marktwirtschaft, geführt, von Ignoranten und selbstherrlichen Marktfürsten.
Marzahn, einst verschrien als Ostdeutschlands hässlichster Stadtbezirk, zeigt eine Mietentwicklung, wie die reinsten Westbezirke. Dreiraumwohnungen in Betonblöcken Kosten im Durchschnitt 600 Euro bei Neuvermietung.
Wer bitte schön, würde 1200 DM in eine Betonbude investieren. Entscheidend ist dabei, dass viele Familien mehr als 50 Prozent ihres Einkommens nur für die Miete aufbringen müssen.
Was soll dann noch für den Konsum übrig bleiben?
Das Volk braucht Bilder, um zu verstehen! Bildhafte, einprägsame, nachvollziehbare Erklärungen, führen zum Erfolg. Viele Beispiele treffen auf jeden, gefühlt, zu!
Beispiele, Beispiele, Beispiele. Nur blanke Rhetorik, ist durch Parteigegner schnell zu widerlegen. Die Realität, lässt sich jedoch, vorgetragen im Ton der Opfer, kaum zersetzen!

Viel Erfolg!